Legacy-Ablösungen werden gerne so lange wie möglich hinausgezögert. Sie schweben wie ein Damoklesschwert über der IT-Abteilung von grösseren Unternehmen. Früher oder später ist es so weit: Mit zusätzlichen Optimierungen lassen sich die Anforderungen technisch oder finanziell nicht mehr sinnvoll umsetzen. Oder der letzte Mitarbeitende mit fundierten Kenntnissen des veralteten Systems steht endgültig vor der Pension. Oder das Unternehmen fusioniert und damit auch seine IT-Landschaft. Was immer der Grund ist, die bisherige Software wird abgelöst.
Oft ist es nicht die Anschaffung des neuen Systems, das bei den IT-Verantwortlichen Bauchweh und Albträume auslöst, sondern die Migration der Daten. Besonders, wenn sich im bisherigen System über Jahrzehnte eine Patina aus vereinzelten alten Daten wie zum Beispiel Verträgen gebildet hat. Sie macht aus einer Legacy-Ablösung schnell einen Albtraum – im schlimmsten Fall mit jahrelangen Nachwirkungen.
Auf diese Art von Transformationen hat sich die nag informatik spezialisiert. Wir begleiten Einführungen neuer Kernsysteme, Firmenfusionen und Systemkonsolidierungen mit komplexen Datenlagen. Wir sehen Datenmigrationen bei Legacy-Ablösungen nicht als Damoklesschwert, sondern als Chance. Uns bereiten auch die komplexesten Datenstrukturen keine Bauchschmerzen, denn wir sind überzeugt: Mit dem iterativen Vorgehen wird die Datenmigration kein Albtraum.
In fünf Phasen zu geringerem Risiko
Wir unterteilen die Datenmigration in fünf Phasen:
- Migrationsstrategie & Konzeption: Das Fundament legen. Was muss wohin – und wie?
- Datenanalysen & Bereinigungen: Wir schauen tief in die Quellsysteme. Datenmüll wird eliminiert, bevor er das neue System belastet.
- Mapping & Steuerung: Die Logik und Ablauf der Transformation werden definiert.
- Verifikation & Testing: Hier schlägt die Stunde der Wahrheit. Passt alles zusammen?
- Produktive Migration: Der finale kontrollierte Roll-out.
Wie es der Name verrät, basiert das iterative Vorgehen auf Wiederholungen. Das bezieht sich auf die Schritte zwei bis vier. In diesen simulieren wir die Migration und überprüfen so den gesamten Migrationsablauf. Nach dem Testing gibt es also nicht bloss eine Fehlerkorrektur. Wir analysieren und bereinigen die Daten, überprüfen das Mapping und die Steuerung erneut, bevor wir einen weiteren Testdurchlauf starten.
Mit jeder Iteration korrigieren wir Fehler und verbessern die Daten so lange, bis sie bereit für die produktive Migration sind. So minimieren wir das Risiko bei komplexen Datenmigrationen auf nahezu null.
Während dieses Prozesses können wir ausserdem erste Testdaten – auf Wunsch pseudonymisiert – ans Zielsystem übertragen. Das verbessert den Einrichtungsprozess des Zielsystems.




